Nico Mokros über die Mitte-Studie, Rechtsextremismus und die Sozialisation zur Mündigkeit
Mit Nico Mokros sprechen wir über rechtsextreme Einstellungen in der deutschen Gesellschaft und die Erkenntnisse der sogenannten Mitte-Studien. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wer die „Mitte“ eigentlich ist, wie die Daten erhoben werden und welche Missverständnisse rund um die Studie immer wieder auftauchen. Außerdem gibt Nico Einblicke in seine eigene Forschung: In seiner Promotion arbeitet er mit den Daten der Mitte-Studien und untersucht, welche Rolle intergenerationale Prägungen für autoritäre Einstellungen spielen. Dabei wird deutlich, warum der Blick auf Elterngenerationen und familiäre Sozialisation zentral ist, um gesellschaftliche Entwicklungen besser zu verstehen. Eine Folge über gesellschaftliche Selbstbilder, autoritäre Dynamiken und die Frage, wie politische Einstellungen über Generationen hinweg weitergegeben werden.
Nico Mokros auf ResearchGate
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Weitere Quellen:
Oesterreich, Detlef (1996). Flucht in die Sicherheit. Zur Theorie des Autoritarismus und der autoritären Reaktion. Opladen: Leske + Budrich.
Oesterreich, Detlef (2000). Autoritäre Persönlichkeit und Sozialisation im Elternhaus. Theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse. In: Rippl, Susanne/Seipel, Christian/Kindervater, Angela (Hg.), Autoritarismus. Kontroversen und Ansätze der aktuellen Autoritarismusforschung (S. 69–90). Opladen: Leske + Budrich.
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