00:00:00: so einer der ersten Antworten bei ihr und auch bei anderen Interviewpartnerinnen war gewesen zu sagen.
00:00:05: Wir sind erstmal als Muslimas, wir machen Dinge wie sind da Teil dieser Gesellschaft aber wir können gar nicht... gesehen oder es ist nicht so, dass wir als Mitsprechende sowieso nicht wahrgenommen werden.
00:00:20: Aber auch gar nicht... Es steht irgendwie zu Bedebaten ob wir überhaupt da sind, ob wir bei uns wird gesprochen wie als Objekte wären aber wir sind auch tatsächlich mit Teilnehmender Gesellschaft und das war so ein Punkt der betont wurde.
00:00:48: Mit Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen sprechen wir über ihre Themen aus dem Bereich der Migrationsforschung.
00:00:56: Produziert vom Nachwuchsnetzwerk des interdisziplinären Zentrums für Integrations und Migrations-Forschung an der Universität Duisburg
00:01:03: Essen.
00:01:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Meltingport, Migration um Dialog!
00:01:13: Schön dass ihr dabei seid – das Moderationsthemen besteht heute aus Mia & Marina Und zu Gast ist Selma Günay mit dem spannenden Thema Selbstpositionierung von Muslimas in digitalen Räumen.
00:01:26: Ich bin alle meine Pronomen sind sie ihr und ich studiere aktuell Demografie- und soziale Ungleichheit im Master in Wohnungen, im Bachelor habe ich an der Uni Duisburg Essen studiert wo auch dieser schöne Podcast angesiedelt ist und so bin ich weil ich sehr interessiert bin an Migrationsforschung auch hier zum Podcast gekommen und mit mir moderiert.
00:01:46: heute Marina Magst du auch ein paar Worte zu dir sagen?
00:01:50: Ja, sehr gern.
00:01:51: Hallo!
00:01:51: Mein Name ist Marina.
00:01:52: Meinen Pronomen sind sie ihr und ich bin Soziologin und forsche seit im Bereich Übergang Schule-Ausbildung Arbeit vor allem zur Fluchtforschung, Sozialpolitik Forschung und in der Bildungsforschungen.
00:02:11: Und zu Gast ist natürlich heute Selma Güney.
00:02:15: Hallo, Selma!
00:02:15: Wir freuen uns super, dass du da bist.
00:02:17: Ich freu mich auch sehr, dass ich dabei sein darf hier.
00:02:21: Ich sag einmal was zu dir und deinem Werdegang.
00:02:27: Kommunikationswissenschaften, Politik, Philosophie und islamische Theologie in Münster studiert.
00:02:33: Und ist aktuell an der Uni in Tübingen, an der Selma auch promoviert am Lehrstuhl Transformation der Medienkultur am Institut für Medienwissenschaftens.
00:02:43: Stimmt's?
00:02:45: Genau!
00:02:45: Also das ist der Lehrschul, an dem ich promoviere aber ansonsten bin ich wieder in der Umer-Rentürung auf einen neuen Job Und genau.
00:02:58: Ja, dann würde ich einmal an Marina für ein paar Kendall-Anfragen übergeben?
00:03:03: Genau!
00:03:04: Wir machen ja ganz gerne so zum Einstieg ein Paar entweder oder Fragen wo es einfach nur darum geht naja so ein bisschen einen Eindruck von dir zu bekommen Selma.
00:03:17: und heute passend zum Thema haben wir überlegt dich zu fragen lieber TikTok oder lieber Instagram
00:03:26: Instagram in meinem persönlichen Leben und auch in der Forschung jetzt eigentlich.
00:03:31: Ja,
00:03:32: spannend!
00:03:33: Darauf kommen wir wahrscheinlich gleich noch intensiver.
00:03:37: Und die Frage, die wir allen unseren Gästinnen stellen ist die Frage nach Quali oder Quantie?
00:03:45: Wie vorstuden?
00:03:47: Quali wäre dann ein Schwerpunkt.
00:03:54: Dann würde ich sagen, starten wir auch direkt mit dem Thema deiner Forschung.
00:03:59: Magst du uns zunächst erzählen was dich in deiner Dissertation beschäftigt und was dein Erkenntnisinteresse ist?
00:04:07: Also die Gruppe der Menschen zu denen ich geforscht habe sind muslimische Medienmacherinnen wie ich sie genannt habe.
00:04:16: dabei handelt es sich um Content-CreatorInnen, JournalistInnen Und andere Personen, die mit diversen Medienprojekten überwürzen und entweder selbst ins Detail-Projekt oder Projekte in denen sie sich angeschlossen haben.
00:04:33: Oder Sie haben besonders große Social Media Kanäle.
00:04:37: also ich habe mich basically für muslimische Influencerinnen interessiert Aber die, die in Deutschland aktiv sind, das war wichtig für mich.
00:04:47: Denn es macht einen großen Unterschied, welche muslimischen Frauen man sich anschaut wenn man sich für ihre digitalen Medienpraktiken interessiert.
00:04:56: und meine Frage oder mein Erkenntnisinteresse war... Oder ist immer noch wie sie Medienräume für sich nutzen?
00:05:05: Also Muslimas, wie sie Medienräume for sich nutzen, digitale Medienräumen um sich gesellschaftlich zu positionieren als Subjekte, als Teilnehmende aktiver Akteur der Gesellschaft.
00:05:23: Und digitale Räume tragen da eine wichtige Rolle gerade in einem Kontext wo sie verschiedene Formen von Magnesierungen erfahren und da werden wir bestimmt gleich noch genau darauf eingehenden kichst.
00:05:38: Und ich habe mich für Ihre Medienpraktiken des Widersprechens interessiert.
00:05:42: Also der Fokus lag darauf, wie Sie im Bezug auf die Mehrheitsgesellschaft oder die Dominanz-Gesellschaft, die auch wenn man sie nennen möchte, sich in der Hinsicht einmal positionieren und dann auch gegenüber Ihren verschiedenen Communities... Ich hab mit BIPOC Muslimus gesprochen also der Fokuss lag tatsächlich People of Color Personen bei mir und Indigenous Personen waren auch mit drunter.
00:06:09: Überschneidung gab es da jeweils in der selben Person teilweise, und Beitok, Muslimas, digitalen Medienräumen mit dem Einflussbereich Deutschland kann man sagen.
00:06:23: Spannend!
00:06:24: Und dann hast du dich mit diesen Medienmacherinnen getroffen?
00:06:29: Wie bist du methodisch vorgegangen?
00:06:30: Genau, methodisch habe ich mich für Interviews entschieden.
00:06:35: Es hätte sich natürlich auch angeboten, sich die digitalen Medienpraktiken online anzuschauen und inhaltsanalytisch genauer alles zu analysieren.
00:06:45: Ich hab dieses Anschauen ihrer digitalen Medienpraktik eher dazu genutzt um die Interviewpartnerinnen sorgfältig auszusuchen denn so viele Interviews sind das dann nicht wenn man qualitativ forscht natürlich auch in der Dissertation vor allem auch, weil meine Interviews besonders lang gedauert haben.
00:07:02: Entgegen meiner ursprünglichen Erwartung aber da wurde ich eines besseren belehrt wenn man nämlich Menschen die in digitalen Medien erfolgreich aktiv sind sagt je mehr du sprichst desto hilfreicher bist du für mich dann kommt es dazu das intervies.
00:07:19: drei stunden dauern also bis zu drei stünden und er gab's wirklich.
00:07:23: die meisten waren auf jeden fall zweieinhalb stunden oder über zwei halb Stunden Und deswegen habe ich bei neuen Interviews auch jede Menge Material rausbekommen.
00:07:36: Bei den Interviews bin ich zu den muslimischen Medienmehrerinnen nach Hause gefahren oder wir haben uns in ihrem Büro getroffen, also wir haben es an einem Ort getroffen die die Interviewpartner selbst gewählt haben.
00:07:51: das hat dazu geführt dass sich dann Forschungsreisen nach Hamburg, Berlin und in andere verschiedene Städte in Deutschland gemacht habe.
00:08:01: Manchmal, wenn ich Glück hatte konnte ich noch zwei in dem sehr Bundesland machen und dann irgendwie eine Reise mit Händen kombinieren.
00:08:08: aber es hat vor allem dazu beigetragen dass die Tablet-Partnerinnen noch redner waren oder auch aufgeschlossener waren und ich glaube, sich wohler gefühlt haben erst mal, sich Zeit zu nehmen, sich Raum zu nehmen.
00:08:19: Mal schön auszuholen und meine Fragen ausführlich verantworten.
00:08:23: Wir hatten also von veganen Lahmajuns bis ... ausgefallten.
00:08:29: Snacks war alles dabei und ohne dass so etwas sich abgesprochen oder erwartet gewesen wäre, ich habe versucht mit einem kleinen Geschenk vorbeizuschauen und wurde komplett versorgt von den Interviewpartnerinnen.
00:08:43: also es war eine sehr schöne Gesprächsatmosphäre wo ich wirklich viel lernen durfte auch über die Biografie der Interviewpartnernen.
00:08:53: Es gibt auch teilweise noch Forschungen, wo in Erzenerlützig vorgegangen wird.
00:08:58: Wo dann sich aus Beispiel eine Person genommen wird, also so die Medienpräsenz angeschaut wird.
00:09:06: Bei Lagume Scheiß zum Beispiel ist das mal passiert.
00:09:10: Vielleicht ist es ein Name... Sie hat auch einige... Also sie ist schriftstellerisch sehr bekannt.
00:09:17: inzwischen international wird sie noch immer bekannt haben.
00:09:23: Zuletzt hat er sich auch an ihrem letzten, also einem neuen Bufold wiedergearbeitet, konnte deswegen auch mehr kein Interview geben.
00:09:29: aber ja es gibt zum Beispiel zu ihr auch einen Artikel der veröffentlicht wurde weil sich jemand ihre Medienpräsenz angeschaut hat und da hatte ich hier und damals in einer analytischen Arbeit gesehen und dachte Aber gesprochen wird mit den Leuten weniger.
00:09:46: Vielleicht ist das was eher noch bereichernder wäre für die Forschungslandschaft und ich hätte gedacht, dass ich auch durch meine eigene Positionierung einen besseren Zugang zu den Interviewpartnerinnen finden könnte und vielleicht durch das hoffentlich richtig gesetzte Betrauen in mich dann ein Interview bekommen könnte.
00:10:08: Das hat dann auch geklappt.
00:10:09: Es war trotzdem schwierig, Interviewpartner uns zu finden und das zeigt aber auch wie schwierig es insgesamt sein muss da wirklich Zugang zum Fall zu finden selbst wenn es mir mit meinen Kontakten doch teilweise schwer gefallen ist.
00:10:24: Aber ich muss im Rückblick sagen dass es eine gute Idee war weil über die, was ich nicht so viel erfahren hätte.
00:10:33: Also nicht die Sachen gelernt hatte, die ich dann natürlich erfahren habe und die haben eigentlich ganz gut das, was sich vorher gelesen hat, ergänzt oder das nochmal erweitert auf eine noch mal ganz andere spannender Weise.
00:10:47: Na gut ja zu wenig Material hattest du da auf jeden Fall nicht?
00:10:51: Und wie genau bist du denn aus dem Material zu deinen Ergebnissen gekommen?
00:10:58: Das war auch noch die Sache.
00:11:01: Die Interviews habe ich erst mal durchgeführt, danach dabei habe ich natürlich eine Audioaufgörnahme gemacht, die transkript werden musste.
00:11:08: Die Transkription habe ich dann sehr eng mit den Interviewpartnerinnen versucht abzustimmen.
00:11:13: Ich habe vorher also Stellen, die vorher als vielleicht nehmen das nicht rein gesagt wurde, da habe ich rausgenommen und entsprechend anonymisiert Und andere Stellen, die mir aufgefallen sind, die vielleicht die Interviewpartner für problematisch halten könnten habe ich dann markiert das Material zugeschickt und gebeten dass mindestens die markierten Stellen eingeschaut werden.
00:11:35: Das teilweise über vierzig wird unser Dokumentsseiten also pro interviewergeben sich aber wirklich ergibt sich einfach viel Text.
00:11:45: Das merkt man gar nicht wenn man spricht wie viele Texte man produziert aber niedergeschrieben ist das schon viel zu lesen.
00:11:53: Und ich dachte, die Interviewpartnerinnen haben mir schon ein Interview gegeben und man kann ihn nicht zumuten, dass sich selbst wie sie gesprochen haben auf vierzig Seiten, fünfvierzte Seiten selbst lesen... Ich habe versucht bisschen Arbeit vorher abzunehmen.
00:12:08: Die Interviewpartners sind da unterschiedlich vorgegangen.
00:12:10: Einige haben sich das einfach grob angeschaut.
00:12:12: Meinen wird schon passend.
00:12:13: Das Markierte passt so und einige haben sich durchgelesen und sind genau vorgegangt.
00:12:20: Genau die Absprache war mir wichtig, vor allem auch wegen sensibler Inhalte und persönlicher Information.
00:12:27: Und weil die Interviews auch bei mir nicht in der Universitätsstadt finden – das muss ich auch noch sagen oder nicht in einer Universität stattgefunden hatten – bis auf eine Ausnahme, wo die Intervierpartnerin gerne anonym bleiben wollte?
00:12:38: Weil die persönlichen Informationen und die Medienprojekte so individuell sind und so einzigartig ... Ich dürfte schon gar nicht auf sie eingehen um meine Intervieren anonym halten zu können!
00:12:50: Bei der Bekanntheit, die sie haben wäre das schwierig.
00:12:53: Da müsste ich sehr viel wegstreichen und so konnte ich mich mit ihnen verständigen darauf dass sich das nicht an einem Handhaben darf aber dass ich versuche vorsichtig und sehr vorsichtig auch zu umzugehen damit ich da rücksichtsbarrelt bleibe mit dem was wenn wir mal sprechen.
00:13:07: natürlich teilt man manchmal mehr als man möchte dann muss man ein bisschen noch immer nachher einen Raum haben das Weg streiten zu können.
00:13:14: Und zu den Ergebnissen.
00:13:16: Und dann habe ich mit den Elementen der Garnoziere-Methode auf meiner Daten geschaut.
00:13:24: Erstmal habe ich eine inizierende Textarbeit gemacht, die selbst Cook Arts nennt.
00:13:31: also das kennt man aus der Inhaltsanalyse, also Qualitativinalsanalyso einmal mein Material gelesen mit Markern und Stiften markiert um so ein bisschen grob erste Inhalte herauszunehmen und dann nochmal mit der Grantil-Methode Schritt for Shit, nochmal analysiert, nochmal genauer strukturiert.
00:13:56: Und daraus Kategorien entwickelt.
00:14:01: Diese Kategoren im Laufe des Prozesses ist immer weiter verfeinert.
00:14:06: Je mehr Interviews dazu kommen sind, desto feiner wurde es.
00:14:10: Jetzt ist es sehr fein geworden, da muss man noch mal schauen dass man das auch nochmal strukturiert immer wieder.
00:14:19: Das war der eigentliche Schritt und theoretische Memos hatte ich auch von ganz zu Beginn angeführt also schon bei der Entwicklung der Forschungsfrage Und das habe ich auch währenddich die Interviews durchgeführt hab, habe ich das weiter ergänzt.
00:14:35: Also zum Beispiel Nach den Interviews hatte ich auch noch mal eine Reflexion gemacht, was war mein Eindruck von der Interviewpartnerin?
00:14:42: Wie war die Atmosphäre oder ...
00:14:46: Wie
00:14:47: gehetzt war sie vielleicht oder wie war sie drauf?
00:14:49: Also, die musste ich manchmal aussagen.
00:14:52: Sie gemacht hat einordnen dem Tag entsprechend, dass sich im Rückblick nochmal genauer weiß, wie der Tag überhaupt war auch für mich selber.
00:15:00: Wie war ich darauf?
00:15:01: Halt sich den Eindruck, dass ich direkt und präzise gefragt habe.
00:15:06: Manche Fragen zum Beispiel falsch verstanden worden sein könnten.
00:15:09: Also solche Sachen und viel mehr habe ich notiert, das ist auch nochmal ein ganz schönes langes Dokument geworden.
00:15:15: Und aus diesem Dokument, das hab' ich dann immer mit Indianen wie so einbezogen und als im Hinterkopf gehabt es war und teilweise auch zur Bewertung von Transkriptstellen auch noch herangezogen.
00:15:29: Ein bisschen ein fischlichigeres Vorgehen aber eins wo man selber natürlich irgendwie seinen Weg finden muss und man kann nicht alles nach dem Lehrbuch machen und man liest sich natürlich erstmal bei der Entwicklung, wie man vorgehen möchte viel an was Lehrbücher sagen.
00:15:48: Wie muss man im Idealfall die Granatilmethode durchführen?
00:15:51: Ich habe das natürlich nicht vollständig angewandt also einige Kollegen in den Machen ist Das sind einfach andere Formen von Arbeiten.
00:16:00: Bei mir habe ich geguckt Was ist mein Bedarf Und ich hab dann teilweise nochmal Elemente von anderen also in anderen methodischen vorgängensweisen oder mythologisch vorgengensweisen auch noch mit einem bezogen.
00:16:11: Und mein Interview hatte auch narrative Elemente, es war auch so dass ich am Anfang einen Impus gegeben habe um ein Gespräch zu initiieren.
00:16:25: Also das waren so Elemente.
00:16:27: da hab' ich nochmal bisschen andere Leibliche wieder reingeschaut und zu schauen, dass ist auch mein Interviewpartner besser entspricht.
00:16:37: Ja, ich meine das ist ja einfach spannend auch zu hören wie es dann in der Forschungspraxis tatsächlich aussieht.
00:16:43: und ja es klingt wirklich sehr reichhaltig.
00:16:46: Du hast es dann analysiert typologien schemathe ausgearbeitet du es gerade erklärt hast vor allem im fokus auf diesen Begriff der Selbstpositionierung.
00:16:59: Kannst du uns erklären, was das eigentlich heißt?
00:17:02: Selbstpositionierungen und welche Arten und Weisen wie sich die Medienmacherin selbst positionieren, du dann herausgearbeitet hast?
00:17:14: Also Selbstpositionierungs habe ich so aufgepasst, basierend auf auch vor allem sociologischer Literatur aus der Subjektivunstforschung.
00:17:26: Das ist sich dabei um sogenannte subjektive Aneignussungen und auseinandersetzungsweise mit Subjektpositionen in der Nährung handelt, also das ging eigentlich komplizierter als sein muss.
00:17:38: vielleicht aber wir alle nehmen in der Gesellschaft eine bestimmte Position ein, eine bestimmten Stellung ein.
00:17:47: in der wird es erklärt und das macht uns subjekten Partizipateurinnen, Akteuerinnen in dieser Gesellschaft.
00:17:57: Und Selbstpositionierungen sind Prozesse, in denen sich mit verschiedenen Subjekt-Positionierungen also Möglichkeiten ein Teil des Subjekts der Gesellschaft zu sein auseinandergesetzt wird.
00:18:13: und im Laufe dieser Auseinandersetzungsprozesse finden Aneignungen statt von verschiedenen Angeboten, die es gibt wie man sich als Subjekt positionieren kann und einige Ablehnungen von manchen Subjektpositionierungen.
00:18:31: Es ist ein komplexes Vorgehen.
00:18:34: da gibt es auch zum Beispiel die wissenschaftleren Weigenbach Da finde ich dass sie das sehr ansprechend aufgeschlüsselt hat als sie sich beschäftigt hat mit intersektionalen Subjekt-Positionierungen.
00:18:50: Also davon ausgeht das verschiedene Positionierungsweisen, also mehrfach Diskriminierung könnte dazu führen dass man dann auch mehrfach Positionierungen in verschiedenen Komplexen hat und sie hat das grafisch so aufgearbeitet, dass die sagt, dass dann Sesspositionierungen stattfinden, indem sich aushandegesetzt wird.
00:19:15: Einmal mit Fremdpositionierungen oder Fremderpräsentation und dann auf deiner Seite mit stuchtrellen Subjekt-Positionierungen.
00:19:25: Fremdenpositionierung können zum Beispiel sein wenn von außen einer Person herangetragen wird hey du deinen Aussehen finde ich passt nicht in unsere Gesellschaft rein.
00:19:41: Du solltest hier gar nicht für dich in Anspruch nehmen, dass du hier Teil davon sein kannst.
00:19:47: eine Person das sagt oder wenn zum Beispiel ein Kommentar so etwas kommentiert wird, dann könnte man sagen es ist eine Prompositionierung.
00:19:54: und bei der Struktur- und Subjektpositionierung da geht's eher um strukturelle Ungleichheiten die z.B.
00:20:00: aufgelegt werden können Wenn Behörden sagen hey wir verlangen von dir das und dass damit du überhaupt wählen darfst Du musst diese Bedingungen erfüllen.
00:20:09: Ansonsten darfst du als gar nicht mitreden dieser Gesellschaft.
00:20:11: Das sind nicht mehr von Individuen kommende Prositionierung, sondern normal komplexer strukturierte Anforderungen von außen.
00:20:23: Und zwischen diesen ganzen Dynamiken findet die eigene Selbstpositionierung statt was dann auch dazu führt dass man sich selbst repräsentiert.
00:20:33: also im Alltag würden wir über sich selbst sprechen und sagen hey ich finde ich stehe zur Gesellschaft so oder Ich würde zum Beispiel für mich persönlich sprechen und sagen, ich gehöre zur zweiten und gleichzeitig auch zu dritten Generation der Deutschstürk-Innen in Deutschland.
00:20:58: Das wäre eine
00:20:59: Selbstpositionierung.".
00:21:01: Und dass ich überhaupt die Worte, Deutschstückin oder türkisch-Deutsch verwende basiert darauf.
00:21:07: Dass ich es in anderen Kontexten aus den Mündern von anderen ähnlichen Menschen gehört habe irgendwie einen persönlichen Bezug dazu gesehen habe und denke das ist aktuell das aktuelle Begriffe mit dem ich mich beschreiben möchte.
00:21:20: aber eigentlich könnte ich mich natürlich auch mit anderen Begriffen beschreiben wenn man sich gesellschaftlich auf anderes geinigt hätte oder ich eine andere Meinung hätte die vielleicht auch von der wo mal auch man sich ergeinigt hat abweicht.
00:21:32: Genau, ich habe mir das so ein bisschen verständlicher ist?
00:21:36: Ja, das hat es verständlich gemacht.
00:21:41: und genau welche?
00:21:43: also wie positionieren sich denn Medienmachern selbst auf eine intersectionale Art und Weise?
00:21:51: Kannst du uns da zu sagen?
00:21:55: Das ist die Hauptfrage.
00:22:01: Ich habe aus den Interviews verschiedene Subjektivierungsweisen, die ich sie dann genannt habe herausgearbeitet.
00:22:09: Ich bin dann bei erstmal sechs Subjektionsweisen, der sich so klar voneinander differenzieren kann gelandet.
00:22:18: Vielleicht wird das auch nochmal während zwei vielleicht noch zusammengefasst oder zwei ausdifferenziert und bei einem unterselben Person gibt es auch unterschiedliche Subjektionsweisen, die dann gleichzeitig passieren können und je nachdem auf welches Medium beispielsweise verwendet wird oder welche Lebensphase gerade ansteht bei den jeweiligen Personen.
00:22:42: Und im groben konnte ich sie aber mehr oder weniger bei allen finden und deswegen habe ich mich auf diese sechs erstmal festgelegt.
00:22:54: Sie jetzt alle aufzuziehen, wäre glaube ich ein bisschen unspektakulär.
00:22:58: Vielleicht gehe ich mal so zwei heraus und gehe auf sie ein.
00:23:04: Also ich nehme erstmal den ersten, weil der wirkt erst einmal auf dem Ersten sehr unbeeindruckend.
00:23:11: aber ich finde das ist gerade der spannende Part daran hier das erste Mal genannt existieren, ich brauche dafür bessere Begriffe.
00:23:19: also in subjektivierungsweise bei dem man erst mal überhaupt sich als Subjekt präsent macht, sich als subjekt nicht einmal genau sichtbar macht, könnte man auch sagen.
00:23:35: Als Subjekt überhaupt in Erscheinung tritt, wahrnehmbar wird und überhaupt für sich in Anspruch nimmt ein Subjekt zu sein Das ist nicht trivial, wie man das eigentlich denken könnte.
00:23:47: Wir sind die alle Menschen, wir sind ja alle irgendwo Subjekt oder wir sind alle Teil der Gesellschaft oder bedienen es als subjekte wahrgenommen zu werden, dass im Laufe von verschiedenen Diskriminierungsweisen, Diskriminationsformen, von denen die Muslimas betroffen sind finden Prozesse statt bei denen ihnen auch selbst das Subjekt sein abgesprochen wird und deswegen Selbstsubjektivierung von Muslimas habe ich festgestellt, überhaupt dem diesen Punkt dieser Sache zu widersprechen und zu sagen ja.
00:24:20: Ich bin da!
00:24:23: Ich kann existiere.
00:24:25: Und es geht hier nicht mal mehr... Ich habe eine Stimmung, ich spreche.
00:24:29: Da bei diesem Punkt bin ich noch gar nicht.
00:24:30: Das ist eine eigene Subjektionsweise.
00:24:31: Ich benahe den Punkt die ich existiere, ich bin tatsächlich da und ich bin kein Objekt, ich Bin tatsächlich ein Mitmensch.
00:24:42: Ja, das ist eine Sache die aus den Interviews klar hervorgehen.
00:24:46: Also als ich dann gefragt habe hey was war überhaupt dein Anliegen?
00:24:51: Dass du Medienprojekt XY gestartet hast.
00:24:56: Vielleicht bin ich mit Beispiel in Arbeit oder ich hätte dann beispielsweise mit der Machtler gesprochen.
00:25:01: Sie ist bekannt für ihre Medienprojekte.
00:25:05: Kopfdurchmädchen.
00:25:07: Das ist schon ein Projekt, das etwas älter ist.
00:25:11: Aber weiterhin läuft auf Instagram die Seite zu finden.
00:25:15: Ursprünglich hatte sie das Wort Koffdurchmädchen wie auch andere Muslimas als einen abwertenden Begriff wahrgenommen und dann hat sich aber diesen Begriff genommen zum Namen ihres Medienprojekts gemacht um es wieder emanzipatorisch für sich zu reklamen.
00:25:32: Und jetzt hat dieses Wort auch für viele Muslimas eine, nicht mehr nur negative Konzentration angenommen sondern eine Ja dann bin ich ein Kopftuchmilchchen.
00:25:43: Dann ist das wie ich bezeichnet werden möchte dass es das was sie mit gestaltet hat allein durch den Namen des Projektes.
00:25:50: natürlich hat sich das Projekt dann gefüllt mit Inhalten auch ganz viel und Sie ist überhaupt erst mal in Existenz getreten, indem sie gesagt hat, hallo ich bin ein Kopftuch-Mädchen.
00:26:03: Da ist natürlich dann in dem Prozess auch nicht nur dass ich existiere hervorgegangen sondern da ist auch eine Antwort an diskriminierende Zuschreibung passiert.
00:26:13: das ist also mit dem Begriff macht sich viel mehr als zu sagen hey ich bin da aber genau.
00:26:19: und was ich gefragt habe warum hast du das Medium-Projekt gestartet, was wir dann anliegen?
00:26:24: Dann waren die ersten Antworten noch gar nicht.
00:26:26: Wie ich eigentlich gedacht hätte, hey, ich wollte jungen Menschen Orientierung geben oder ich wollte auf verschiedenen Arbeiten und Erfolge von Muslimaßenweisen, sondern ihr so einer der ersten Antwort bei ihr und auch bei anderen Interviewpartnern war gewesen zu sagen sind erstmal als Muslimas, wir machen Dinge.
00:26:51: Wir sind da Teil dieser Gesellschaft aber wir werden gar nicht gesehen.
00:26:56: oder es ist nicht so dass wir als Mitsprechende sowieso nicht wahrgenommen werden, aber auch gar nicht... Es steht irgendwie zu bedeppern ob wir überhaupt da sind.
00:27:06: Ob wir bei uns wird gesprochen wie als Objekte wären?
00:27:11: Aber wir sind auch tatsächlich Mitteilnehmer der Gesellschaft und das war so ein Punkt der betont wurde.
00:27:19: Das fand ich sehr interessant.
00:27:20: Und die Erfolgschancen von einem Medienprojekt, das angefangen wird sind natürlich sehr hoch wenn man erst mal mit so einer Mindestanspruch von erstmal wenig überhaupt spreche.
00:27:32: und ein Projekt Beginner habe ich schon einen großen Unterschied gemacht.
00:27:35: Wenn das mit so einem Anlauf gestartet wird ist es sowieso natürlich erstmal vom Anbeginn an sehr motivierend und selbst aufbauend.
00:27:43: Ich habe auch ganz viel rausgehört dass dann jeder einzelne Schritt in der Medienarbeit als wirklich sehr wertvoll für sich angesehen wurde.
00:27:53: Und wenn da noch so viel passieren muss, ist das Verständnis natürlich, dass dann alle einen Seite erst mal stellen beispielsweise, dass das schon als sehr viel Wert gesehen wird und andere Sachen wo es ein bisschen mehr in andere Richtungen geht eine andere Selbstpositionierungsweise war gewesen, genau das fand ich interessant auch noch zu sagen.
00:28:22: Ich positioniere mich als jemand der nicht eindeutig irgendwo verartbar ist, nicht klar irgendwo ein kategoriebelsehbar ist also weder von der Dominanzgesellschaft oder der allgemeinen deutschen Gesellschaft, in dem ich lebe.
00:28:37: Noch von meiner vielleicht palästinensischen norokanischen Community oder meiner muslimischen Community.
00:28:47: Sondern ich bin eine Person die hat bei jedem einzelnen Schritt selbst Entscheidungen getroffen.
00:28:53: was die Selbstpositionierung anbetrifft und in der Uneindeutigkeit verortste ich mich so könnte man so so passen was ich damit bekommen habe Und ich habe dann die Personen bezeichnet als Selbstpositionierung, als selbstbestimmte Provokateurinnen.
00:29:11: Also einige haben sich selbst als Provokatörinnen auch verstanden?
00:29:15: Nicht alle aber einige und sie haben provozieren wollen nicht nur irgendwie Mitmusliminnen oder ältere Generationen oder auch jüngeren Menschen sondern auch die allgemeine Gesellschaft.
00:29:29: also es ihnen war bewusst dass Sie viel anecken, aber genau in dem Anecken die zu neuen Diskursen anregen möchten und dass sie den Wert ihrer Arbeit eigentlich genau in diesem Aneck auch sehen.
00:29:46: Weil Sie das als etwas betrachten was nicht so genug gemacht wird oder wenn es gemacht wird nicht genug Sichtbarkeit bekommt.
00:29:55: Ja, das ist zum Beispiel auch eine Selbstpositionierungsweise könnte man zu jedem nochmal noch viel mehr erzählen und dann gibt es noch andere.
00:30:02: Aber man erkennt auch, dass das auch eine sehr komplexe Sache ist ein sehr vielschichtiger Und die Gewichtung wie man sich jetzt selbst positioniert je nachdem welche gesellschaftlichen Debatten gerade laufen dies natürlich dann auch etwas was je nach Lebensphase je nach politischen Diskursen unterschiedlich sein kann genau
00:30:30: Auch zu hören, wie du das kontextualisierst.
00:30:34: Ja genau also wir haben jetzt auch schon ganz viel eigentlich darüber gesprochen Wie diese Selbstpositionierungen welche Formen die annehmen wie dadurch auch wieder sprechen praktiziert wird und in welchen Marginalisierungs- und Diskriminierungskontexten, das so eingebettet ist.
00:30:52: Und du hattest vorhin auch schon mal ganz kurz die Interviewsituation selbst angesprochen und wir haben ja auch irgendwie festgestellt, auch schon im Vorgespräch dass zu deinen Forschungsverhaben immer wieder auch so ethisch moralische Fragen irgendwie eben Forschungsprozess aufwirft und da wollen wir gerne jetzt auch noch einmal die Gelegenheit nutzen vielleicht ein bisschen reinzugehen.
00:31:16: also Ich glaube, du hast vorhin ja auch schon betont.
00:31:20: Es gab auch diesen Prozess der Interviews freigeben, Transkripte nochmal durchschauen und so welche Überlegungen standen denn alle dahinter?
00:31:30: Auch um sicherzustellen dass sich die Interviewpartnerinnen irgendwie sicher genug fühlen auch mit dir zu sprechen und welche Ängste waren da vielleicht auch im Raum?
00:31:42: Ja also mein Ansatz war von Anfang an erst mal klarzumachen, wer ich bin und in welchem Kontext dieses Studi stattfindet.
00:31:53: Und mit welcher Motivation es stattfindete.
00:31:56: also wirklich aufrichtig nochmal alles transplant machen und auch auf alle Fragen ausführlich antworten die vielleicht bestehend könnten.
00:32:05: deswegen war's mir sehr wichtig bevor das Interview stattgefunden hat.
00:32:09: Und trotz der sehr begrenzten Zeit meinen Interviewpartnern, die wirklich so viele Projekte gleichzeitig am Laufen haben sind sie sehr umtriebig.
00:32:17: immer noch.
00:32:17: es gibt Phasen wo Sie sich zwar ein bisschen zurückziehen aber dann wieder mit voller Energie mit drei gleichhaltigen Projekten zurückkommen und trotzdem dass ich dann trotzdem geschafft habe versucht habe zu schaffen einen Telefonat vorher zu haben, ein ausführlich ihres wo wir uns kennenlernen und einen vorgespräch wie wir das auch im Vorhinein zum Podcast gemacht haben beispielsweise.
00:32:41: Und da habe ich versucht auf verschiedene Punkte eben einzugehen und dann auch versucht herauszufinden was vielleicht sensible Punkte sein könnten, wo mein Interviewpartner selbst gerade in dem Leben steht was vielleicht Stressfaktoren für sie sein könnte um dann das bisschen aufzufangen Und dann auch zum Beispiel den Ort genau mit einem abzusprechen.
00:33:01: Also mir war es wichtig, dass wir einen ruhigen Ort auswählen und so weiter.
00:33:05: aber das ist auch ein Ort wo die Person sich vor allem wurde fühlt und dass man teilweise manchmal Kompromisse machen müsste.
00:33:13: Genau Absprachen, E-Mail-Absprachen dann auch nochmal teilweise WhatsApp-Aubsprachen damit meine Nachrichten besser gesehen werden je nachdem was mit Bedürfnisse waren.
00:33:23: Dann habe ich Außerdem mich selbst positioniert auch aus Transparenzgründen.
00:33:30: Ich würde mich als muslimer positionieren, deutsch-türkisch oder türkisch-deutsch und habe zwischendurch auch selber Medien ... also Social-Media-Seiten erstellt, um bestimmte Projekte auch in Bezug auf Muslimas laufen zu lassen.
00:33:51: Ich hatte auch mal das Projekt Muslima Empowerment und das hatten wir mit der Schema Özle gemeinsam angegangen.
00:33:58: Und dafür hatten wir in dem Rahmen zusammen auch... Zuerst damals eine Facebookseite, später sind wir auf Instagram rübergegangen deutlich kleiner als die Seiten oder die Projekte, die meine Interviewpartnerinnen angehen.
00:34:12: Aber ein bisschen auf den Geschmacksten wieder selber auch gekommen und diese Erfahrung habe ich auch gesammelt.
00:34:17: Und jetzt hab' ich auch transparent gemacht, dass sich in dieser Hinsicht schon ein bisschen verstehen könnte an manchen Stellen, wovon geredet wird.
00:34:29: Das hat stattgefunden.
00:34:32: Da konnte man natürlich auch auf einem anderen Level, auf einen vertrauensvolleren Levelmitteilender sprechen was aber auch auf mich natürlich dann nochmal mehr Verantwortung legt dass ich damit auch verantwortungsbewusst umgehe und rücksichtsvoll damit um gehe.
00:34:48: Forschungsethik, genau die Transkripte, die nochmal drüber gelesen wurden.
00:34:52: Wo ich auch tatsächlich darauf bestanden habe, bitte wirklich lesen!
00:34:55: Also bitte wirklich anschauen.
00:34:57: also mir ist es sehr wichtig sonst... Ich möchte freier die Sätze nutzen können, sonst traue ich mich das nicht.
00:35:02: Also gerne richtig lesen und das war ich mal sehr keine Trante, teilweise so aber ja damit ich einfach eigentlich ein bisschen Sicherheit habe da niemandem zu übergehen.
00:35:16: Ansonsten habe ich teilweise auch über Kontakte die Fall bestanden.
00:35:22: Auch über das Aktionsbündnis muslimischer Frauen habe ich einige Interviewpartnerinnen quasi vermittelt bekommen, beziehungsweise sie haben für mich gebürgt oder für mich ein gutes Wort eingelegt damit Leute da die Interviewpartners sich Zeit genommen haben.
00:35:37: für Das.
00:35:38: Aktions-Bitensmuslimische Frauen ist ein bundesweiter Verband, der muslimische Frau zusammenführt, organisiert und auch für ihre Anliegen politisch sich einsetzt.
00:35:49: Ich bin selber dort mitgegangen und war da etwas vernetzt und sie waren sehr hilfreich.
00:35:55: Und ansonsten hatte ich auch noch mal außer Zeit das Projekt Muslime Empowerments, den wir hatten, noch ein paar Kontakte, wo ich dann Kontakt zu anderen bekommen habe.
00:36:08: Warum sage ich das?
00:36:09: Was hat das mit Forschungsthetik zu tun.
00:36:11: Da geht es natürlich auch viel um Vertrauen und dem Vertrauen gerecht werden, und auch zeigen woher man kommt aus welcher vernetzten Struktur man kommt und mit welchen Hintergrund man kommt.
00:36:25: Und das war mir auch immer wichtig.
00:36:28: dazu kommunizieren hey Ich bin auch Teil dieses Netzwerks zum Beispiel dass mir den Kontakt zu dir vermittelt hat Das ist da schon mal irgendwie so ein Andockpunkt finde und dann aber auch nicht nur, nicht irgendwie strategisch, hey da erzähle ich mir dann deshalb mehr sondern das ist meine Perspektive.
00:36:44: Ich möchte dass du es weißt und entsprechend halt mit ihm sprichst und mich's dann so warnen.
00:36:52: Und genau Forschungsethik, dann gab es aus Sachen die... ich hatte teilweise Schwierigkeiten interviel Partnern zu finden weil Hämmungen bestanden, sich öffentlich zu positionieren.
00:37:05: Weil kurz vorher ein Shitstorm erlebt worden war und dann noch die Zeit des Rutsus aus dem Internet gerade angebrochen war für die jeweilige Person.
00:37:17: Und dann konnte ich ein Interview bekommen.
00:37:21: Ein paar hatten erst mal Sorge wie wer ich bin... mit welchen Absichten ich das mache.
00:37:28: Es gibt nämlich auch viele Anfragen, die einen erreichen.
00:37:30: Das hatten wir auch selber im Projekt Müste-Mamponment erlebt wo aus einer sehr weiß vermisstischen Perspektive Fragen gestellt werden, die eigentlich schon längst mehrfach beantwortet sind und da sind in der wir Partnern natürlich dem Leid das zu beantworten.
00:37:45: sie möchten respektvolle Fragen gestellt bekommen.
00:37:48: Das bedeutet auch Fragen, die echte Fragen sind nicht mehr Fragen wie Beantworten also so sehr häufig beantwortet sind und auch nicht Fragen wo man eine bestimmte Antwort von vornein schon erwartet sondern offene Fragen.
00:38:01: und ich wollte mein Anliegen zu vermitteln.
00:38:03: genau das möchte ich möchte wirklich wissen um zu lernen was eure Perspektiven sind und diese dieser Haltung meine Forschungshaltung die Richtige anzunehmen, die eine anzunimmt wo ich möglichst mit möglichst viel Respekt meinen Interviewpartnern gegenüber trete.
00:38:24: Das war mir sehr wichtig.
00:38:26: Im Rückblick würde ich sagen, würde ich wenn ich nochmal so ein Interview-Studienprojekt angehe um international mich mit Kolleginnen austauschen und schauen in welchen Standards dort gearbeitet wird?
00:38:39: Ich habe nachher über Internationalkonferenzen und andere Kolleginnen gelernt, dass auch viel mit Protokollen gearbeitet wird.
00:38:48: Was ist denn eine Emotionalreaktion?
00:38:52: ABC eintritt während der Interviewsituation?
00:38:55: Ich reagiere dann in Form A oder B, das alles protokolliert vorher sich durchdenkt und für sie selber ein Protokoll erstellt.
00:39:05: Hey, was mache ich wenn ihr Gefühl ABC kommt?
00:39:08: Gehe ich in Form ABC damit um.
00:39:12: Das scheint doch schon strukturierter systematisiert zu sein dieses Mitdenken der Forschungsethik zum Beispiel.
00:39:20: ein Kollege aus London hat mir da berichtet Ich war komplett buff und da bin ich da doch etwas freier und immer der Situation entsprechend so angepasst mit umgegangen.
00:39:32: Und eigentlich könnte man das nochmal noch strukturierter angehen, denke ich jetzt im Rückblick.
00:39:39: Beispielsweise das erste Interview und das hatte ich mit der Gülcan Tettin.
00:39:44: Sie kennt man aus dem Kontext Datteltäter.
00:39:48: Das ist ein Satire-Kollektiv hat sich genannt.
00:39:53: Jetzt haben sie sich teilweise auch etwas anders orientiert.
00:39:55: Ist noch ganz viel auf TikTok aktiv inzwischen.
00:40:01: Das war so mein erstes Interview.
00:40:03: Und daraus habe ich dann nochmal reflektiert und geschaut, wie kann ich die anderen Interviews weiter noch mal so anpassen, dass sich die Partnerin besser vielleicht aufwange?
00:40:14: Gerade wenn es zum Beispiel auch im Bereich der Themen Rassismus geht oder Sexismus geht... Ich habe nicht direkte Fragen gestellt.
00:40:22: Hey, welche Rassismus-Erfahrungen hast du gesammelt in deinem Leben?
00:40:25: Sondern was waren deine Motivationen das Medienpoint anzugehen?
00:40:28: Aber natürlich werden solche Themen aufgemacht.
00:40:30: Es haben sehr viele Interviewpartnern als Themen auf gemacht und da muss man aber auch glässlich darauf vorbereitet sein, damit umzugehen wenn dann einem berichtet wird.
00:40:41: Erstmal muss man die Person auffangen können also während der Interessistation und im Nachhinein auch noch mal vorbereitet sein innerlich, das sich auch anzuhören und aufwissen dass man wirklich bei seinem Thema bleibt und nicht aus Neugier anfängt Fragen zu stellen die unnötig da weiter strapazieren würden.
00:41:04: Dessen so Sachen ich glaube jetzt habe ich wirklich Erfahrung gesammelt aber auch ein besseres Gefühl dafür gewonnen wie man weiter in dem Bereich forschen könnte.
00:41:13: Aber ich glaube, es ist auch gut möglich sich im Vorhinein noch intensiver darauf vorzubereiten.
00:41:21: V.a.
00:41:21: zu Antizipieren, selbst wenn man nicht direkt Fragen stellt die Diskriminustierungen betreffen und das den Interviewpartnern überlässt muss man... Da kann man davon ausgehen dass diese Themen aufgemacht werden und welche qualitativ befrage heißt, dass ich orientiere mich danach was die Interviewpartners erzählen und ich gehe dann darauf ein, wenn darüber gesprochen wird.
00:41:41: Ja, das sind so Sachen die Fragen mit denen man sich beschäftigen muss.
00:41:50: Das ist auch schon eine Herausforderung und ich glaube da macht Erfahrung einiges aus.
00:41:54: Ich hätte im Master auch schon mit Interviews gearbeitet.
00:41:57: Da hatte ich auch mit muslimischen Jugendlichen gesprochen.
00:41:59: Da war meine Frage ein anderer.
00:42:01: Ich habe gefragt, wer sind die religiösen Orientierungspunkte junger Musliminnen?
00:42:07: in Deutschland und da hatte ich noch keinen Fokus auf Frauen oder Muslimas, sondern hat das allgemeine gefasst.
00:42:17: Und da ging es doch nicht so sehr in Diskussionsthemen aber auch teilweise schon ein bisschen.
00:42:25: Hier war das natürlich nochmal anders, auch die Länge der Interviews, der lang war.
00:42:30: Wenn die Interviews dann werden, ... gegen Mitte bis Ende hin auch noch mal persönlicher.
00:42:36: Da kam es viele biografische Informationen, die mit rein kamen.
00:42:41: Teilweise wurden Namen gesagt, wurden Nachname gesagt, wo der Hebet in den Namen nicht so nennen und ich so... Das ist dann natürlich dann analysiert.
00:42:47: aber einzelne Beziehungen mit einzelnen Kolleginnen,... ...und anderen Mitjournalisten zum Beispiel,... ...die gemacht wurden, die mal schlecht waren, mal gut waren.
00:42:58: Dann möchte man natürlich auch nicht unbedingt dann irgendwie hier... Schuld irgendwie in den Kolleginnen geben, sondern oder das man dann die Namen nennt.
00:43:07: Sondern man möchte ja eigentlich über die eigenen Erfahrungen sprechen, aber dass hat immer auch mit anderen Menschen zu tun und genau dafür brauchen wir wirklich... Dafür muss man noch mal sagen hey guck mal dort ist da hier einen Namen genannt.
00:43:16: Möchtest du mir nach... Ist es nur noch okay zum Beispiel das drunzulassen?
00:43:20: Genau!
00:43:22: Also ich finde es total interessant weil ich glaube also jetzt aus meiner eigenen Forschungserfahrung gesprochen, dass für uns häufig in der Wissenschaft noch viel zu wenig Gedanken darüber machen, wie wir ins Feld gehen und ja oft auch sehr extraktiv vorgehen wenn man ehrlich ist.
00:43:41: dass was du ausgeführt hast, dieser Respekt gegenüber den Personen und ein Vertrauen aufzubauen.
00:43:47: Und dann eben sich auch tatsächlich systematisch damit auseinanderzusetzen wie man in bestimmten Situationen mit bestimmten Dingen umgeht also ich glaube das ist echt noch mal total wichtig und gehört eigentlich auch nochmal viel stärker vielleicht auch in die Lehre und in unser aller Verständnis zum Forschungsprozess insgesamt dazu.
00:44:09: mich würde so zum Abschluss dieses Bereichs vielleicht noch interessieren, wie du dann persönlich auch mit... also ne?
00:44:15: Du hast gesagt man muss sich dann irgendwie darauf vorbereiten dass bestimmte Dinge im Gespräch aufkloppen werden.
00:44:22: Bestimmte Themen besprochen werden die ja für ein selbst belastend sein können als forschende Person.
00:44:28: Genau da wird mich noch interessiert welche Umgangsstrategien du damit gefunden hast oder wie du damit umgegangen bist.
00:44:39: Also, es war auf jeden Fall hilfreich auch für mich dieses Vorgespräch zum Interview zu durchzuführen.
00:44:46: So bisschen hinzuhöre ich und was sind denn die wichtigen Themen für diese Interview-Partneren?
00:44:50: Und dann darüber ein bisschen noch vorbeitert hereinzugehen... Ich habe auch sehr viel zu den Personen vorher recherchiert um an einem anderen Wissenstand also von einem anderem Wissen stand aus nochmal anzufangen und Fragen stellen zu können.
00:45:05: Also nicht damit ich nicht fragen stelle die schon die Interviewpartnerinnen in anderen Interviews beantworten haben, die als Podcast veröffentlicht sind.
00:45:13: Das wäre ja eine Zeitverschwendung.
00:45:15: deswegen habe ich mir teilweise auch Podcast nochmal angeschaut wo ich gemerkt hab hey!
00:45:18: Die Person redet hier besonders bei sich auch noch mal viel das habe ich da auch nochmal getan damit von dem Aktuellen Wissenstand die öffentlich überhaupt zugänglich ist aus Staat und nicht da schon dass wir nochmal erzählen lassen.
00:45:36: Also so, teilweise gab es Artikel.
00:45:42: Da hatte die Kübler Leig dann zum Beispiel einen Artikel über ihren Opa und auch über Familiengeschichte wie ihre Geschichte in Deutschland angefangen hat berichtet und das sind Sachen, wenn ich die Frau lese natürlich, besser antizipieren, welche Themen vielleicht aufgemacht werden.
00:46:03: Also dass ich dann in mich vorbereitet bin, hey!
00:46:05: Ich werde auch erinnert werden an die Gastarbeiterinnen und Geschichten, die ich aus meiner Familie gehört habe.
00:46:12: Das sind so Sachen, die helfen einem aber man kann natürlich nicht alles antizippieren.
00:46:16: Es gab ein Interview bei dem hat eine Interviewpartnerin auch ... also es haben ein paar schon gemacht, bei der einen stimmt aber auch einige Informationen, also einige biografischen Elemente sehr mit meinen eigenen beeilen.
00:46:30: Und das war schon so, dass ich gesagt habe oh mein Gott!
00:46:33: Das wird mir jetzt langsam selber ein bisschen zu viel als wir können Geografien so ähnlich sein in bestimmten Lebensabstritten und ich habe aber mit höchster Aufmerksamkeit zugehört.
00:46:44: War sehr interessiert, aber auch schon sehr fühlte mich auch sehr betroffen von der Geschichte die ich gehört habe.
00:46:51: solche Sachen kann man nicht ganz antizipieren weil dass manchmal auch passiert.
00:46:57: Man weiß nicht, ob das so was erzählt wird und ich glaube es ist auch einfach wichtig auf richtig mit den eigenen Emotionen umzugehen und nicht roboterhaft zu sitzen und so zu tun als wäre man ein emotionsloser Mensch.
00:47:12: Ich glaube uns wird natürlich irgendwie eine studierende Lernqualitätliche Methode funktioniert auch bei GWAT.
00:47:20: Das Gespräch soll einen natürlichen Verlauf haben.
00:47:22: Du sollst locker sein und aufgeschlossen und viel reden lassen, zuhören.
00:47:27: Viel reden lassen und zuhörn sowieso auf jeden Fall.
00:47:30: aber ich musste für mich nochmal neu zusammenreiben was dieses Offensein, Zuhören aufgeschlossener sein und Gesprächsatmosphäre locker gestalten was das überhaupt bedeutet.
00:47:40: in meinem Fall denn dass wir es gelernt haben ist so bisschen aufgeschossen, locker sein wie man in einem Bewerbungsgespräch sympathisch darüber kommen würde.
00:47:49: Aber so hätte ich in der Niveau das nicht sitzen können, ich hätte auch weniger erfahren mir wäre auch weniger erzählt worden weil die Atmosphäre war freundschaftlich muss ich sagen und ich habe das auch nicht... Ich hab' auch nicht dagegen gesteuert!
00:48:04: Ich habe gesagt wie viel stehen ist gut?
00:48:06: Das Vorgespräch war sendet wir haben uns vorher einen Kaffee geholt manchmal habe ich es aufgegeben bei den Interviewpartnerinnen und haben uns dann mit dem Kaffe oder was auch immer hingesetzt und war mit einem Gespräch.
00:48:18: Und irgendwann habe ich halt gesagt, hey, ich fange mal an aufzunehmen und dann hab' ich angefangen aufzunähen.
00:48:23: Dann habe ich aber auch nicht meinen Charakter wieder umgeschwenkt von freundschaftlichem Weg in ein anderes professionelles Neues-Ich sondern hab das dann in dem Stil weitergehalten.
00:48:35: Das hat das Transkribuieren nicht einfacher gemacht.
00:48:37: Ja, das glaube ich!
00:48:39: Es
00:48:39: gibt Stellen da... Also wenn ich jetzt wie in einem Bewerbungsgespräch sprechen würde, dann wäre... Ich hätte mich hier selber leichter transkriben können.
00:48:49: Und die Interviewpartnerinnen haben auch wurde noch lauter und leiser beim Sprechen.
00:48:58: Sie haben türkische Wörter reingemischt und so.
00:49:00: Und ich muss sagen das hat einfach mir viel bessere Zitatungen gegeben und diese Atmosphäre, die dann geherrscht hat.
00:49:10: Das habe ich anders gemacht, würde ich sagen.
00:49:12: Auch anders als ich es mir vielleicht vorher gedacht habe.
00:49:15: Aber nach dem ersten und zweiten Interview habe ich gedacht, ich mache sie so weiter... Es hat sich im Moment so ergeben aber es bringt auch einfach mehr jetzt nicht so viel Krampf zu sitzen sondern halt zu sagen ja ich bin hier auch mit Muslima Und ich hab das selber erlebt.
00:49:28: was du mir zählst erzählen wir mehr.
00:49:30: Ich möchte erst mal wissen was du erlebt hast und wie's bei dir war.
00:49:34: Ich habe dann auch signalisiert, ja das... ich verstehe was jetzt ist.
00:49:37: Die Fährung kenne ich!
00:49:38: Ich habe auch solche Signale schon gegeben und nicht so getan als wäre ich irgendwie eine fremde Person die nichts mit der anderen Person zu tun hat.
00:49:45: Das war mir wichtig dann halt aufrichtig zu bleiben an der Stelle.
00:49:49: Genau.
00:49:49: Es
00:49:51: ist super interessant das zu hören auch jetzt als Masterstudierende, die qualitativ über Methoden gerade lernt.
00:49:57: und ja dass gerade auch zu sensiblen Themen Das bringt schon echt viele Schwierigkeiten mit sich, so wie es sich das anhört.
00:50:10: Du hast unserem Vorgespräch erzählt, dass du aber auch deinen Studierenden dazu ermutigst oder dazu motivierst, gerade zu solchen Themen zu forschen und gerade zum Muslimen im Magnalisierungskontext oder selbst zur anti-muslimischen Rassismus aktiv zu werden bzw dagegen Aber dass es halt eben ja häufig Hürden gibt, die uns vielleicht davon abhalten das zu machen.
00:50:41: Gibt es dazu vielleicht ein Rat den wir jungen Wissenschaftler auf dem Weg geben würden?
00:50:47: Also erstmal grundsätzlich... finde ich es großartig, wenn noch mehr mit muslimischen Frauen oder Musliminnen oder anderen magnetisierten Gruppen in einer demokratischen Community und der türkischen Community wurde im Vergleich noch deutlich mehr gesprochen.
00:51:06: Man kann auch mehr sprechen aber ich erzähle mal jetzt andere Gruppen auf weil wenn man was findet dann findet man doch ein bisschen mehr wenigstens zu deutsch-türkernen.
00:51:15: Palästinische Community zum Beispiel finde mehr machen und da gibt es viel Forschung zu machen, auch was mit Interviews zu machen.
00:51:24: Was dann teilweise aufwendiger ist je nachdem.
00:51:27: also zumindest die Rektierung ist manchmal nicht so einfach dass man sich das trotzdem traut weil dann Ergebnisse rauskommen, die man sonst gar nicht mehr herausfinden könnte.
00:51:37: Das würde ich auf jeden Fall ermutigen.
00:51:39: Aber andererseits muss sich natürlich auch sagen, gerade weil Menschen die noch am Anfang von der Forschung stehen oder am Anfang dabei stehen, sich überhaupt mit dem Thema Rassismus aushandelsetzen oder Diskommunionsformen oder sich erst noch einlesen, hey wie geht es denn einer Magions- und Sehungskomitee xy?
00:51:59: Und was ist Ihre Perspektive?
00:52:00: Dass man erstmal überhaupt viel Wissen sich aneignen muss, bevor man auch ein Interview machen könnte.
00:52:07: Denn sonst wird man Fragen stellen die trivial sind oder man wird auch Fragen stellen den nicht so respektvoll sind.
00:52:14: und die Qualität der Ergebnisse also was wird man herausfinden?
00:52:18: Und mit welcher Perspektive wird man überhaupt analysieren ist die Frage.
00:52:21: Also auch wenn ich jetzt Studierende ermutigen würde auch mal neuere für so einen Gruppen mal anzuschauen, ihre digitalen Aktivitäten und vielleicht auch wie Ihre Medienpraktiken aussehen.
00:52:35: Auch wenn ich dazu ermutigen würde möchte ich trotzdem zur Bescheidenheit und Selbstreflektion anregen weil das wirklich extrem wichtig ist.
00:52:46: Ich kenne es auch.
00:52:49: Ich mal gefragt wurde, da war ich selber wahrscheinlich noch Studierende.
00:52:53: Da hatte mich jemand ... weil da jemand mitbekommen hatte, ich habe guten Kontakt zu Musliminnen und könnte Forschungspersonen so bitte heraus suchen.
00:53:02: Er hat mich jemand gefragt ob ich nicht den Kontakt aufbauen kann zum türkischen Frauen die Gewalt in der Ehe erlebt hätten für ein Bachelorstudienprojekt?
00:53:15: Das war dann eine Situation.
00:53:17: Ich hatte auch mit meiner Mutter mich ausgetauscht.
00:53:19: Guck mal, jemand hat mir so eine Frage gestellt.
00:53:22: Du denkst darüber, meine Mutter hätte gesagt, niemand will darüber reden?
00:53:26: Niemand!
00:53:28: Und ich dachte mir so ja das stimmt und mir würde er auch niemand darüber reden.
00:53:32: also und wenn dann müsste ich hier ganz anders davor gehen und ich würde auch niemand... Also ich würde keine Potenzinterview-Partnerinnen oder einen Rat geben für ein Projekt das nicht mehr veröffentlicht wird.
00:53:46: Studienprojekt, sich so rarethymatisieren potenziell.
00:53:51: Oder auch generell sollten sie sich nicht rethomatisieren lassen.
00:53:55: aber die Studierenden können noch gar nicht so die Erfahrung haben da wirklich mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl an die Sache heranzugehen.
00:54:02: und ist es das wirklich wert?
00:54:03: Also es ist wirklich wert dieses Thema jetzt aufzumachen nur damit eine Hausarbeit.
00:54:07: daraus entsteht ein Studienbericht.
00:54:09: also man muss wirklich schauen zu welchem Zweck machen wir das?
00:54:12: wird es veröffentlicht Wer wird das lesen?
00:54:16: und so weiter.
00:54:17: Das ist halt wirklich das Ding, es sollte nicht... Es sollten nicht Studienprojekte angegangen werden, die man mit den sieben Enhalten zu tun hat finde ich wo man halt mit Leuten spricht, deren Vertrauen auch mal wirklich braucht, wo der Zweck halt nur eine Note ist zum Beispiel also jetzt genau.
00:54:36: Also das sind so Sachen.
00:54:38: was aber Studierende wirklich tun können ist erstmal wirklich viel Lesen.
00:54:42: Und was ich von den Studierenden, mit denen ich gesprochen habe und mitbekommen habe war häufig... Also dann gibt man einen Text zu Mel Hoeks beispielsweise.
00:54:51: Der Text ist auch sogar kurz aber sehr prägnant und da es viel Inhalt, auch viel darüber, wann man selbst reflektieren muss.
00:54:58: Da kam immer die Frage okay, was machen wir denn jetzt damit?
00:55:00: Ist tatsächlich in der Tat antischwarzer Rassismus schrecklich!
00:55:03: Es gibt's auch in Deutschland.
00:55:05: Aber okay, was machen wir denn jetzt?
00:55:07: Und man kann die Frage, was mache ich mir jetzt natürlich beantworten.
00:55:10: Ich hätte meine eigene Ideen aber wenn man drei Texte gelesen hat und sich die Frage stellt... Was machen wir dann jetzt?
00:55:16: Wenn man darauf antwortet noch nicht keine guten Antworten finden.
00:55:20: Ich glaube, man muss wirklich viel sich einarbeiten und wirklich sich die Zeit nehmen und dann auch akzeptieren dass man immer noch sehr wenig Ahnung haben könnte tatsächlich über einen Bereich.
00:55:29: Ich denke mir auch immer noch, was habe ich denn für wenig Ahnungen das zum Beispiel Kinder, also speziell noch mal muslimische Kinder betrifft.
00:55:39: Weil in der Erziehungswissenschaft da mehr Fokus darauf gelegt wurde wie geht es den Kindern im Deutschland muslimischen Kindern und was weiß ich darüber?
00:55:49: Da müsste ich auch nochmal sehr viel lesen wenn ich dazu ein Studienprojekt machen wollte.
00:55:53: Und wenn man mich fragt ja was können wir dann machen das so?
00:55:56: als Frage kam glaube ich dass aber trotzdem immer noch Sachen gibt die man machen kann.
00:56:01: Man kann auch zu Vorträgen von dem Betroffenen, die selber sprechen.
00:56:06: Die tatsächlich sprechen können, für die nicht gesprochen werden muss.
00:56:09: Man muss nur die Plattform finden und die Orte, die Veranstaltungen, die digitalen Räuben wo sie sprechen.
00:56:15: Viele Projekte sind sehr bekannt aber dann halt nicht... viele sind bekannt zwar und den Leuten, die sie kennen, aber da gibt es auch immer noch Leute, die der Datteltäter immer noch nicht kennen.
00:56:25: also obwohl in der Hochphase wurde auch ganz viel über die Medienberichterstattung gemacht Aber natürlich ist das nicht so dass jeder sie kennt Und das ist ein Teil der Recherche, dass man sich überhaupt mehr auskennt und weiß was in der Community besprochen wird.
00:56:43: Was für Inhalte geteilt werden?
00:56:45: Was ist Ihre Perspektive?
00:56:46: Was kommentieren Sie unter den Videos?
00:56:49: die Community-Mitgieder?
00:56:52: Also auf jeden Fall emotigen!
00:56:55: Also nicht nur Studierende, sondern auch erfahrendere Wissenschaftler erinnern.
00:56:59: Da sind immer noch bei Ihnen ganz viele Hemmungen.
00:57:02: Es gibt ja die Studierenden selbst wenn ein Studierender sagt hey ich möchte gerne zu diesem Bereich.
00:57:08: Ich möchte jetzt zu der Roma-Community und ihren digitalen Medien praktiken.
00:57:11: oder so möchte ich zum Beispiel forschen.
00:57:14: Welche Kolleginnen von uns aus der Medien- und Kommunikationswissenschaft kennen sich aus?
00:57:20: Zu der Roma Community?
00:57:23: wirklich sehr, sehr wenige wenn überhaupt also wirklich ganz wenige.
00:57:28: und dann gibt es auch Unsicherheit.
00:57:31: Hey ich weiß gar nicht ob die Forschungsfrage eine gute ist oder passt.
00:57:34: und oder Es gibt Unsicherheiten weil man vielleicht selber Neugier hat als irgendwie erfahrene Forscher in Ob man dann überhaupt ins Feld gehen soll.
00:57:44: Manche sind aber auch dazu Selbstbewusstung manchmal, weil jetzt mein Eindruck.
00:57:48: Einige gehen auch Forschungsthemen an, obwohl ich dann merke auch dass das noch nicht viel irgendwie sich eingearbeitet worden war.
00:57:57: zum Bereich Muslimas beispielsweise.
00:58:00: Das ist so schade, da sind Ressourcen reingeflossen also Aufwand soviel reingeflossen.
00:58:05: dabei hätte man sich vielleicht nochmal paar Monate Lesezeit rausnehmen müssen oder vorher zum eigenen Weiterbildung irgendwie Gespräche, vorbereiten Gespräch vielleicht geführt werden müssen oder man hätte mal einen Event von dem Aktionsbildungs- muslimischen Frauen besuchen müssen.
00:58:21: Die Mitglied der Versammlung und ich weiß es nicht damit man irgendwie mehr Insights bekommt.
00:58:27: aber häufig ist das natürlich auch an Ressourcen dass es kostet Geld um Zeit zu forschen und wird genug Raum und Zeit gegeben damit man auch richtig machen kann seine Arbeit Und schaffen es dann auch, die betroffenen Gruppen selbst Forscher erinnern zu werden durch den Kraft der geringen Ressourcen, die von Anfang an zur Verfügung bestanden haben.
00:58:50: Also ganz viele der Interviewpartner mit denen ich gesprochen habe sind auch selber Arbeiterinnen und Kinder.
00:58:57: Der Erfolg, den sie da mit ihren Medienprojekten erreicht hatten das war nicht nur ein Erfolg weil Sie sich als Muslimes präsentieren konnten sondern auch familiär zum ersten Mal auch mal eine Form von Beschäftigung angehen konnten, wo sie selbst diejenigen sind, die was zu sagen haben.
00:59:15: Also einige haben auch direkt die Worte zu Sätze ausgesprochen und ich möchte mehr Macht!
00:59:19: Und dann steht man sich eher so machtsüchtige egoistische Leute vor wenn jemand einen Satz ausspricht aber Und er dachte, das ist ein interessanter Satz, der ausgesprochen wird.
00:59:28: Er hat jetzt gar nicht erwartet, dass so etwas gesagt wird.
00:59:30: Aber wenn mein Interviewpartner anders gesagt haben, habe ich gefragt, was verstehst du darunter?
00:59:34: Oder kannst du mir mehr dazu sagen, was soll ich denn darunter verstehen?
00:59:38: Dann kamen Sachen, da dachte ich mir wow interessant!
00:59:40: Jetzt macht der Satz einen ganz anderen Sinn und zwar die Person sagt, ich möchte mehr Macht im Sinne von... Ich, meine Familie mit Gida, konnten bisher nicht sprechen für sich.
00:59:52: Meine Freundinnen konnten nie bisher für sie sprechen.
00:59:54: Meine Community konnte kaum für Sie sprechen.
00:59:56: wenn ich mehr machen möchte und auch mal eine Topshow in einer Fernsehsendung möchte weil ich denke dass es zu verdienen und gut genug bin dann ist das die Macht die ich nicht nur für mich selber möchte um Geld zu machen und Bekanntheit mehr zu erlangen.
01:00:08: Ich habe genug Bekanntheit, sagen Sie mal wie gesagt, sondern ich möchte damit ja auch ein bisschen den Weg bereite, damit es anderen leichter fehlt möglich, das zu tun.
01:00:19: Also zum Beispiel auch mal ein Artikel an jenislichen Artikel zu schreiben der nicht mit dem Thema Rassismus und Muslimas oder so zu tun hat sondern z.B.
01:00:27: Zu Corona.
01:00:28: einer der Partnerin meinte hey ich habe Ahnung über Medizin Ich habe eine Ausbildung gemacht oder ich kenne mich da drin aus aber man hat mich nicht jenistische Beiträge zum Thema Corona schreiben lassen obwohl ich die Person war die meiste Expertise in der Redaktion hatte denn ich war die Muslime.
01:00:46: Ich durfte nur zu den Themen Rassismus und Muslimintern schreiben.
01:00:49: Und das sind Sachen, da wünschen sich die Leute mehr Macht, dass sie einfach mehr selbstbestimmt können worüber sie sprechen möchten wie und auf welchen Plattformen sprechen möchten, dass Sie auch sehen könnten möchten ich könnte auch genau dasselbe erreichen was weiße Männer erreichen oder wo sie stehen.
01:01:13: Genau
01:01:15: Ja, dann werden wir auch wieder beim Zuhören und wem zugehört wird.
01:01:19: Und ja ich nehme mit zuhören ist wichtig, Reflektierung ist wichtig und da auch die Eigenbewirkung der eigenen Forschung reflektieren.
01:01:30: Gibt es zum Abschluss noch irgendetwas das dir noch zu kurz gekommen ist in diesem Podcast?
01:01:36: Und was du gerne noch hier sagen möchtest?
01:01:39: Die berühmten letzten Worte!
01:01:45: Also... Es hat auch sehr viel Spaß gemacht mit den Leuten zu sprechen, die mir die Interviews gegeben haben.
01:01:57: Also ich bin denen auch wirklich tief dankbar.
01:01:59: Ich weiß es sehr zu schätzen das was sie mit mir geteilt haben dass sich überhaupt die Zeit genommen haben mich irgendwo reingekwetscht haben wo eigentlich keine zeit war und dann halt soviel erzählt haben.
01:02:10: und das zeigt auch einfach wie viel Gesprächsbedarf ist weil so viele Räumen eben nicht da sind zu sprechen zu können.
01:02:18: Ich finde es einfach schade, dass sich die Interviews jetzt nicht voll abgedruckt irgendwo für öffentlichen Werte oder könnte da weil ich ja dazu forsche... Die Transrifte werden der Jury, die meine Dissertation bewertet und natürlich zur Verfügung gestellt und so weiter.
01:02:32: und denen, die danach fragen um meine Analyse nochmal gegenzuchecken beispielsweise.
01:02:38: aber das sind Interviews, die werden nicht in Zeitungen veröffentlicht Interviewspin mit diesen Partnern, mit denen ich gesprochen habe, schon statt.
01:02:49: Aber in der Ausführlichkeit, wie ich die Gespräche geführt habe dann nicht und viele Informationen kommen gar nicht heraus.
01:02:58: Und wenn mit ihnen gesprochen wird, dann wird jeder einzelne von ihnen und sogar gespielt wie ihr.
01:03:04: Das ist eine Powerfrau!
01:03:05: Das ist mal einer Muslime die ganz anders ist... Sie spricht nämlich, sie tritt nach außen hinauf und sie spricht für ihre Community und sie ist da und man kann auch so muslimer sein.
01:03:16: tatsächlich geht es schaut auf diese eine Ausnahme und das wird bei ganz vielen Einzelnen gemacht und so lesen das aber auch.
01:03:23: also muss man sich vorstellen es gibt einen muslimischen Jugendliche.
01:03:27: ich wäre auch eine.
01:03:28: Dann schaue ich mir das an und denke, da ist eine.
01:03:30: Die macht das!
01:03:31: Und dann nachts fünf oder zehn Jahre treffe ich vielleicht noch mal so ein Artikel.
01:03:36: Es gibt mehr, aber man bekommt hier nicht alle mit als Jugendliche.
01:03:39: Und dann, oh, da is'n noch einer und die macht auch was.
01:03:41: Aber in der Wirklichkeit ist es so... Es gibt ziemlich viele, die aktiv sind.
01:03:44: Und zwar gleichzeitig.
01:03:45: sie kennen sich untereinander, sie sind vernetzt Sie wissen von der gegenseitigen Arbeitbestellte teilweise kollabrieren sie miteinander.
01:03:52: Manchmal so dass man's mitbekommt, manchmal so dass du's nicht mitbekommst Und da ist viel los mehr als man mitbekommt und wahrnimmt, wenn man nicht genau hinschaut.
01:04:04: Es gab auch Kolleginnen, die meinten hey gibt es denn so viele muslimische Frauen, mit denen du sprechen könntest?
01:04:12: Oder ich war mal auf einem WW-Exposé ein Stellwerkstoff für die Dissertation.
01:04:19: Da hat ja die Person, die uns technisch... ... strukturierend so Ticks gegeben hat, wie man überhaupt ein Exposé stellt.
01:04:25: Hatte gefragt, gibt es denn überhaupt Muslimas?
01:04:28: Die sprechen?
01:04:28: und dann halt überhaupt digitale Medien so auftreten und Artisten.
01:04:32: Das ist mich komplett boff gemacht!
01:04:34: Ich habe eine gigantische lange Liste von potenziellen Interviewpartnern gestellt im Vorhinein, von denen ich dann die Leute danach gezielt angesprochen hatte.
01:04:42: Die Liste ist immens lang... Also wenn Leute nicht Namen kennen, ich habe genug Namen, fragt mich.
01:04:49: Und das sind Sachen, die finde ich schade weil Ich möchte tiefer gegen die Ergebnisse präsentieren von meinen Analysen, aber man weiß in der Gesellschaft nicht mal das es die Leute gibt und dass sie sprechen.
01:05:00: Wir sind erstmal noch nicht einmal an dem Punkt.
01:05:03: Und ich möchte dazu ermutigen, dass man da einfach mehr reinschaut auf jeden Fall und auch sagen, es ist da wirklich viel los.
01:05:14: Es wird beeindruckende Arbeit gemacht von den Muslime.
01:05:16: Das ist wirklich extrem beeindruckender Arbeit!
01:05:20: und zwar nicht irgendwie Arbeit, die einfach so produziert wird, sondern unter widrigsten Umständen.
01:05:25: Also von AfD-Silencingkampagnen, die massiv stattfinden und Leute teilweise massiv treffen bis persönlichen Drohungen die Leute erreichen, die manchmal tauchen, die Leute unter, dann kommen sie wieder zurück, manchmal ballern sie einfach durch und machen trotzdem, ziehen ihre Medienprojekte einfach trotzdem durch und sehr erfolgreich sogar.
01:05:49: Sie machen nicht Ihre Medienprojekte einfach so erfolgreich, sondern trotz ganz viel Wiedergaumstände.
01:05:55: Und das ist extrem beeindruckend und ich glaube, dass muss man mehr sehen finde ich und auch wertschätzen.
01:06:02: Total tolles Plädoyer.
01:06:04: zum Abschluss würde ich sagen danke für diese Worte Danke für deinen Besuch hier bei uns im Podcast Selma.
01:06:12: Ich habe ganz ganz viel für mich auf jeden Fall mitgenommen und ich hoffe ihr da draußen auch.
01:06:18: Wir sind schon am Ende unserer Zeit angekommen, aber ich glaube wir haben einen sehr schönen Überblick bekommen über das was du geforscht hast und deine ja auch Ahr zu forschen.
01:06:30: Und wie wichtig es ist eben da sich immer wieder genau, ich würde auch sagen zu reflektieren, zuzuhören, genauer hinzuschauen, sich einzulesen.
01:06:40: und damit sage ich nochmal ganz herzlichen Dank an dich Selma fürs kommen!
01:06:46: Und ganz herzlichen Dank an Anna fürs Mitmoderieren und an euch da draußen fürs Zuhören.
01:06:53: Wir hören uns zur nächsten Folge vom Meltingpot wieder, folgt uns bis dahin gerne auf LinkedIn beim Incentim.
01:06:59: und bis bald!
01:07:01: Tschüss!
01:07:07: Das war's mit dieser Ausgabe des Podcasts Melting Pot – Migration im Dialog.
01:07:14: Mehr Infos zum Podcast und zu unserem Netzwerk findet ihr auf LinkedIn unter addincenten oder auf der Webseite des interdisziplinären Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung an der Universität Duisburg Essen.
01:07:28: Vielen Dank fürs Zuhören, bis zum nächsten Mal!