Wiebke Siedorf über rechtliche Aspekte für Geflüchtete mit psychischen Erkrankungen
In dieser Folge MeltingPod sprechen wir mit Wiebke Siedorf (Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer) über rechtliche Aspekte im Hinblick auf die Versorgung geflüchteter Menschen mit psychischen Erkrankungen. Welche Regelungen hier die Basis bilden, warum es unterschiedliche Zugänge zum Gesundheitssystem für Geflüchtete gibt und ob dabei Grundgesetz- oder Europarechtsverstöße feststellbar sind, erklärt Wiebke auf Basis ihrer Masterarbeit. Darüber hinaus geht es auch um mögliche Wege, wie Stigmatisierungen und Hemmschwellen im Kontext der Behandlung psychischer Erkrankungen für geflüchtete Menschen abgebaut werden können.
** Anmerkung: Die Aufnahme fand nach der Abstimmung im Bundestag, jedoch vor der Abstimmung im Bundesrat zum geplanten Sicherheitspaket der Bundesregierung statt. **
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Zum Weiterlesen: Metzing, Maria; Schacht, Diana; Scherz, Antonia (2020) : Psychische und körperliche Gesundheit von Geflüchteten im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin, DIW Wochenbericht 87(5), S. 63-72. Bossong, Raphael (2022) : Die Weiterentwicklung von Schengen und der europäischen Migrations- und Asylpolitik: Kosten und Nutzen der differenzierten Integration. SWP-Studie No. 3/2022. Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin. Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) gGmbH (2022): Jahresgutachten 2022. Systemrelevant: Migration als Stütze und Herausforderung für die Gesundheitsversorgung in Deutschland. Berlin. Bardelle, Arne; Steinfurth, Elisa (2021): Psychische Erkrankungen und krankheitsbedingte Abschiebungsverbote. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Darlegungspflichten in der Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer – BAfF e. V., Berlin. Baron, Jenny; Flory, Lea (2019): Versorgungsbericht. Zur psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen und Folteropfern in Deutschland. 5. aktualisierte Auflage. Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer – BAfF e. V., Berlin.
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